Ackerbauempfehlung Schneckenkorn und Additive August 2013

Weizen 2013: Graue Ackerschnecke im Weizen vor der Ernte zeigen den Schneckendruck

Wichtig ist zurzeit die Schneckenkontrolle nicht zu vernachlässigen und gerade Schad anfällige Flächen besonders im Auge zu behalten. Das Auslegen von Kontrollfolien ist dazu sehr gut geeignet. Diese müssen allerdings immer wieder feucht gehalten werden, um auch die Schnecken zur Kontrolle unter der Folie zu halten, damit diese sich nicht in den Boden zurückziehen. Wenn erste Schnecken unter der Folie zu finden sind, muss auf frisch bestellten Rapsflächen sofort reagiert werden, da keine Schnecke toleriert werden kann. Eine ganz besondere Aufmerksamkeit muss auf Jungschnecken gelegt werden, die gerade geschlüpft und daher nur wenige Millimeter groß sind.

Bei der Wahl der Schneckenkörner ist darauf zu achten, dass die 5 wichtigsten Kriterien erfüllt sind, denn die Schnecken müssen selbstständig eine letale Dosis des Schneckenköders aufnehmen:

  • Attraktivität – Lockwirkung
  • Schmackhaftigkeit – Letale Aufnahmerate
  • Witterungsbeständigkeit – Wirkungsdauer
  • Streuverhalten – Streubreite und Verteilgenauigkeit
  • Nützlingsschonend – Erhalt eines optimalen Bodenlebens und wichtiger Gegenspieler für Schädlinge

Diese entscheidenden Faktoren für eine sichere und effektive Wirkung wird vor allem mit 5 kg/ha Metarex TDS erzielt (60.000 Köder/kg), welches durch den besonderen Herstellungsprozess keinen Vergleich mit anderen Lösungen zu scheuen braucht. Die TDS-Technologie verbindet die wichtigen biologischen Prozesse mit der einzigartigen hochwertigen Köderqualität für die Metarex bekannt ist.

Aktuell stehen in vielen Betrieben die Glyphosat-Spritzungen zur Saatbett-Vorbereitung an. Hierbei kommt es immer wieder zu unzureichenden Wirkungsgraden gegenüber schwer bekämpfbaren Unkräutern, die nicht immer mit einer Erhöhung der Aufwandmenge zu verbessern sind. Ein wichtiger Grund für schlechte Wirkungsgrade ist sehr häufig die Wasserqualität des eingesetzten Spritzwassers. Je nach Region kann dieses einen sehr hohen pH-Wert und/oder einen hohen Wasserhärtegrad aufweisen. Glyphosat wird sehr schnell an Kationen im Spritzwasser gebunden (je härter das Wasser, desto mehr Kationen), die Spritzbrühe verliert deutlich an Wirkung und flockt im schlimmsten Fall aus. Es steht dann nur noch wenig bis gar kein Wirkstoff zur Bekämpfung von Ausfallgetreide, Ausfallraps oder Unkräutern und Ungräsern zur Verfügung. Hartes Wasser können Sie durch die Zugabe von X-CHANGE mit 0,1-0,25 l je 100 l/Wasser, entsprechend Ihrer Wasserqualität, neutralisieren.

Weitere Effekte, die Sie mit X-CHANGE erzielen sind:

  • Senkt den pH-Wert
  • Reduziert die Schaumbildung
  • Verbessert die Benetzung
  • Wirkt befeuchtend
  • Stabilisiert die Spritzbrühe

2 Liter /ha Glyphosat ohne X-CHANGE

2 Liter/ha Glyphosat mit X-CHANGE


                              

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