DE SANGOSSE entwickelt die einzigartige „RAPSAKTIV“-Formulierung für METAREX INOV

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung im französischen Agen forscht kontinuierlich nach neuen Möglichkeiten der Schneckenbekämpfung. Für die Formulierung „RAPSAKTIV“ des neuen Schneckenköders METAREX INOV wurden intensiv die Vorlieben der Schnecke ergründet. So wurde erkannt, dass Schnecken dem Geschmack und dem Geruch von Rapspflanzen nicht widerstehen können. Diese Erkenntnis hat DE SANGOSSE genutzt und mit METAREX INOV einen noch wohlriecherenden, schmackhafteren und schneller wirkenden Köder zum Schutz vor Schnecken auf den Markt gebracht.

Die DE SANGOSSE Group mit Sitz im französischen Agen ist ein weltweiter Anbieter von Produkten für die Landwirtschaft und Schädlingsbekämpfung. Seit ihrer Gründung 1926 beschäftigt die Gruppe in über 15 Ländern zurzeit mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Produktangebot der DE SANGOSSE Group wird dank stetiger Investitionen in Forschung und Entwicklung, technischer Neuerungen, Zulassungen und strategischer Partnerschaften ständig erweitert. In einem der sieben Forschungslabore von DE SANGOSSE wird intensiv an neuen Möglichkeiten der Schneckenbekämpfung geforscht. Um die neue Formulierung für METAREX INOV zu entwickeln, wurden ca. 20 Pflanzenarten untersucht, die besonders bekannt für ihre appetitanregende Wirkung auf Schnecken sind. 50 Moleküle wurden identifiziert und an 180 verschiedenen Ködern getestet. Es wurden Placebo-Köder eingesetzt und dann gemessen, wie viel Milligramm der Köder von den Schnecken verzehrt wurden. Dabei erwiesen sich zwei Moleküle aus der Rapspflanze als besonders schmackhaft und wohlriechend für die Schnecke. Diese zwei Moleküle wurden in die Formulierung „RAPSAKTIV“ des neuen Metaldehyd-haltigen Schneckenköders METAREX INOV aufgenommen.

Die Formulierung „RAPSAKTIV“ steigert nachweisbar die Lockwirkung, Schmackhaftigkeit und Wirkungsgeschwindigkeit des neuen METAREX INOV-Köders. Aufgrund der verbesserten Lockwirkung werden die Schnecken stärker zum Schneckenköder hin und somit von der Kultur weggelockt als bisher. Durch die erhöhte Schmackhaftigkeit nimmt die Schnecke die letale Dosis freiwillig und vor allem gerne auf und verursacht so nach dem Verzehr des Köders keine weiteren Fraßschäden. Die Wirkung tritt sehr schnell ein und ermöglicht die Reduktion der aktiven Substanz von 5 % auf 4 % Metaldehyd ohne Wirkungseinbußen. Die Forschungen ergaben, dass mit einem METAREX-INOV-Köder bis zu 6 Schnecken, je nach Größe und Art, gleichzeitig bekämpft werden können. Gerade die ganz jungen Ackerschnecken haben einen enormen Appetit. So kann eine Schnecke bis zu 50 Prozent ihres Körpergewichtes fressen. Gerade die Fraßschäden von jungen, frisch geschlüpften Schnecken sind besonders groß, denn große Schnecken fressen nicht mehr so viel. Durch „RAPSAKTIV“ wird die Wirkung des Köders abgesichert und ein verbesserter Schutz der Kulturen ermöglicht.

METAREX INOV kann in allen bedeutenden Ackerbaukulturen, wie z.B. Raps, Weizen, Mais oder Zuckerrüben, verwendet werden. Erlaubt sind 5 Anwendungen in einem Mindestabstand von 5 Tagen und einer jährlichen Aufwandmenge von bis zu 17,5 kg/ha. Erhältlich ist METAREX INOV in unterschiedlichen Gebindegrößen. Neben einem 5-kg-Sack (für 1 bis 1,25 ha) und einem 20-kg-Sack (für 4 bis 5 ha) werden auch 3x300-kg-BigBags (für jeweils 60 bis 75 ha) auf einer Palette angeboten. Je nach Kultur sind verschiedene Ausbringungsverfahren und Aufwandmengen zugelassen. Breitflächig können 5 kg/ha ausgebracht werden, in der Reihenbehandlung 4 kg/ha. In Weizen gibt es zudem noch die Möglichkeit, auf lockeren Böden mit hohem Schneckendruck pro Hektar 4 kg METAREX INOV mit dem Saatgut gemischt auszubringen.

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