Sojaerträge optimieren

Der Anbau von Sojabohnen erlebt in Deutschland seit einigen Jahren einen Aufschwung. Ob Greening oder steigende Nachfrage nach heimisch produzierten GVO-freien Eiweißfuttermitteln, der Anbau der Körnerleguminose Soja ist aus vielen Gründen ackerbaulich attraktiv: Der Sojaanbau leistet einen Beitrag zur Biodiversität, unterbricht Infektionszyklen bodenbürtiger Krankheitserreger und lockert Boden und Fruchtfolge auf.

 

Für einen erfolgreichen Sojaanbau ist die Beimpfung (Inokulation) des Saatgutes zwingend notwendig. Sie erfolgt mit dem Rhizobienstamm namens Bradyrhizobium japonicum, der in unseren Böden nicht natürlich vorkommt und mit keiner bei uns heimischen Pflanze in Symbiose steht. Nach der Beimpfung bilden sich an den Haarwurzeln der Sojabohne Knöllchenbakterien, die Stickstoff aus der Luft fixieren und der Pflanze zur Verfügung stellen.

Eine sorgfältige Saatgutimpfung ist daher Voraussetzung für erfolgreichen Sojaanbau. Bei ausbleibender Stickstoffversorgung durch mangelnden Impferfolg sind deutliche Ertragseinbußen bis zu 50% zu erwarten. Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg hat in den Jahren 2015 und 2016 die DE SANGOSSE-Produkte BIODOZ® Soja und Rizoliq® Top S mit sehr gutem Ergebnis getestet. So liegt der Kornertrag bei 86 % Trockensubstanz bei BIODOZ® Soja 18 Prozentpunkte über dem Mittelwert aller geprüften Impfvarianten und bei Rizoliq® Top S sogar 23 Prozentpunkte darüber. Ein überragendes Ergebnis!

Faktoren für eine erfolgreiche Knöllchenbildung

  • Temperatur: 20 °C Außentemperatur ist optimal für die Nitrogenaseaktivität.
  • Licht: Ohne Photosynthese keine Symbiose
  • Boden pH-Wert: Optimum 6,5–7
  • Ausreichende Verfügbarkeit der Nährstoffe P, S, Mo, Co, Fe, Zn: Auf Standorten mit niedrigen pH-Werten findet man vereinzelt Mo-Mangelsymptome.
  • Sauerstoffkonzentration: niedriger O2-Gehalt im Boden ist stark begrenzender Faktor der N-Bindung.
  • Wasserversorgung: Bei Trockenheit nachweislich deutlich geringerer Knöllchenansatz und somit geringere Stickstofffixierung.
  • Zu hohe Konzentration von Ammonium und Nitrat-Ionen (Nmin-Gehalte) hemmt die Knöllchenbildung und deren Aktivität.

= lockere, gut durchlüftete, biologisch aktive Böden sind die Grundvoraussetzung für eine effektive Knöllchenbildung und Aktivität.

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