Ursachen der Wasserhärte

Niederschläge, wie Regen und Hagel, als auch Nebel, Raufrost, Tau und Reif, lösen beim Versickern Härtebildner aus den verschiedenen Gesteinsschichten der Böden heraus und führen sie mit ins Grundwasser. Art und Menge der herausgelösten Härtebildner hängen dabei stark von der Beschaffenheit des Bodens und Gesteins sowie der Tiefe des Grundwasserspiegels ab. Je tiefer der Grundwasserspiegel, desto länger ist die Berührungszeit des Niederschlagswassers mit den Bodenschichten, wodurch ein intensiverer Stoffaustausch erfolgen kann. Böden aus Kalk, Dolomit oder Gips weisen häufig hartes bis sehr hartes Grundwasser auf. Grundwasser, welches durch Urgestein, Schiefer oder Ähnliches fliest, ist eher weich. Durch diese Faktoren ergeben sich teils große Unterschiede der Wasserhärte von Region zu Region.

Mehr Details zur Wasserhärte (GH)

Die Gesamthärte des Wassers setzt sich zusammen aus der Carbonathärte (KH) und der Nichtcarbonathärte (NKH): GH = KH + NKH

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